Tipp: Investieren mit ReaCapital. Vorteil jetzt sichern! ->>
Tipp: Investieren mit ReaCapital. Vorteil jetzt sichern! ->>

Investieren in Crowdimmobilien: Häufige Fragen

Immobilien sind eine sichere Kapitalanlage, hört man immer wieder. Doch wer hat schon Millionen von Euro herumliegen, um eine solche Anlage tätigen zu können? Für alle, die das nicht haben, bietet sich Crowdfunding an – hier kannst du schon mit recht kleinen Beträgen in ein Stück Immobilie investieren.

Doch was ist Crowdfunding eigentlich? Wie sicher ist so eine Geldanlage? Wie viel musst du mindestens investieren? Wie sieht es mit der Rückzahlung aus? Was passiert, wenn das Projekt nicht zustande kommt? Und hast du ein Mitspracherecht bei dem von dir unterstützen Projekt?

All diese Fragen und weitere beantworten wir in unserem FAQ zu Immobilien-Crowdfunding.

Was ist eigentlich Crowdfunding?


Bei Crowdfunding investiert eine „Crowd“, also eine Menge von Leuten oder ein „Schwarm“, in ein Projekt statt dass das nur ein einzelner (z. B. eine Bank) tut. Im Gegensatz zur Finanzierung durch eine Bank, die meist einen recht hohen Betrag investiert, investieren die Geldgeber beim Crowdfunding einen eher geringen Betrag – von nur wenigen, manchmal sogar unter 100 Euro bis hin zu mehreren tausend Euro. Sieh es wie das Sammeln für ein Geburtstagsgeschenk – zehn Leute geben 10 Euro und am Ende darf sich das Geburtstagskind über das 100-Euro-Präsent freuen. Im Gegensatz zu einem Geschenk bekommst du dein Geld beim Crowdfunding jedoch zurück, oft mit einem kleinen Bonus – im Falle des Immobilien-Fundings Zinsen zwischen meist sechs und acht Prozent.

Wie viel Geld muss ich investieren?


Es ist dir komplett selbst überlassen, wie viel Geld zu in das vorgestellte Projekt investieren willst. Nur zwei Fixpunkte gibt es zu beachten: den Mindestanlagebetrag und bei manchen Plattformen auch einen Höchstanlagebetrag. Der Mindestanlagebetrag liegt meist bei einigen hundert Euro, je nach Plattform bei 250 oder 500 Euro. Nach oben hin setzt z. B. HOME ROCKET Grenzen – hier kannst du maximal 50.000 Euro investieren.

Was passiert, wenn nicht genug Geld zusammenkommt?


Da Crowdfunding manchmal unvorhersagbar ist – nicht immer kommt der gewünschte Betrag zusammen – hat sich eine Regel etabliert: Wird das Fundingziel nicht erreicht, wird dir deine Investition zurückgezahlt. In dem Fall bekommst du natürlich keine Zinsen, aber doch dein Geld wieder auf dein Konto. Viele Crowdfunding-Portale im Internet verfahren gar so, dass dein Geld erst abgebucht wird, wenn das Fundingziel erreicht ist. So wird unnötiges Hin- und Herbuchen vermieden. Bei den Immobilien-Portalen jedoch zahlst du dein Geld in der Regel schon dann ein, wenn du investiert, erhältst es dann aber zurück, falls das Projekt auf Grund des nicht erreichten Finanzierungszieles doch nicht zustande kommt.

Wie sicher ist meine Anlage?


Dass Crowdfunding auch mit einem gewissen Risiko verbunden ist, ist unvermeidlich, und darauf weisen die Portale auch gesondert hin. Lies den geposteten Risikohinweis genau durch, bevor du dich für eine Investition entscheidest. Zu diesem allgemeinen Risiko solltest du noch die Risikoprofile der jeweiligen Projekte studieren. Das Gute an den Immobilien-Crowdfunding-Portalen ist, dass du Einsicht in die Projekte bekommst, also sehen kannst, ob der Bauträger andere Projekte erfolgreich umgesetzt hat, welche Besonderheiten das aktuelle Projekt in sich birgt usw. Ein entscheidender Punkt bei deiner Einschätzung sollte die Art der Rückzahlung sein. Meist wird dein investiertes Geld als sogenanntes „Nachrangdarlehen“ betrachtet – siehe nächste Frage.

Was ist das von den meisten Plattformen genutzte „Nachrangdarlehen“?


Die auf den Plattformen vorgestellten Projekte finanzieren sich in der Regel nicht nur ausschließlich durch das Geld, dass durch die Plattform generiert wird. Im Gegenteil: Um als Projekt aufgenommen zu werden, muss oft eine schon vorliegende Teilfinanzierung nachgewiesen werden. Diese setzt sich meist aus Eigenkapital und Fremdkapital zusammen. Eigenkapital ist bereits vorhandenes Geld, dass von den Projektinhabern ins Projekt gesteckt wird. Fremdkapital kommt meist von Banken. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn wenn es um die Rückzahlung geht, wird eine bestimmte Reihenfolge eingehalten. Zuerst wird das Fremdkapital zurückgezahlt, dann das Nachrangdarlehen, als letztes das eingesetzte Eigenkapital. Praktisch bedeutet das: Falls das Projekt pleite geht (oder auch wenn es ganz normal verläuft), wird zuerst alles Geld an die Banken gezahlt, was ein riesiger Betrag sein kann. Erst wenn dieser vollständig beglichen ist, bist du dran und bekommst deine Investition zurück. Als Letzter dann darf sich der Projektentwickler sein eingesetztes Eigenkapital zurückholen.

Was passiert, wenn die Plattform nicht mehr existiert?


Genau genommen vermitteln die Plattformen eigentlich nur. Du nutzt sie, um den echten Investitionsempfänger zu erreichen. Dein Geld überweist du dann auch nicht an die jeweilige Plattform, sondern an das Unternehmen, das den Finanztransfer übernimmt. In der Regel landet deine Investition also auf einem insolvenzgesicherten Treuhandkonto. Oft wird dazu die Secupay AG genutzt. Die Plattform selbst kommt also gar nicht in Kontakt mit deinem Geld; Verträge werden nicht zwischen dir und Plattform sondern zwischen dir und Finanzierungsempfänger abgeschlossen. Wenn die Plattform, für die du dich entschieden hast, also nicht mehr existieren sollte, ist die Rückzahlung deiner Investition also dennoch gesichert, eben via Secupay bzw. dem sonstig genutzten Finanzierungsabwickler.

Macht es einen steuerlichen Unterschied, ob sich das Projekt, in das ich investiere, im Ausland befindet?


Zur steuerlichen Abrechnung kommt es darauf an, wo du basiert bist, nicht das Projekt. So hat z. B. Deutschland andere steuerliche Regelungen und Freibeträge für Kapitalerträge als Österreich. Deine Investition wird steuerlich als „Kapitalertrag“ berechnet, denn du investierst Kapital und erhältst darauf Zinsen. Einige hundert Euro Zinsen pro Jahr sind immer steuerfrei (genaue Werte erfährst du von deinem Finanzamt). Beachte aber: Die Zinsen, die du durch deine neuen Investitionen auf den Crowdfunding-Plattformen erhältst, addieren sich zu denen, die du sonst vielleicht schon bekommst, etwa auf Sparkonten oder andere bereits getätigte Investitionen.

Habe ich Mitspracherecht bei den Projekten, die ich finanziere?


In der Regel hast du kein Mitsprachrecht. Je nach Plattform und Projekt kannst du aber Feedback einreichen und Verbesserungsvorschläge machen, wenn dir etwas auffällt, das verbesserungswürdig ist. Du bekommst meist einen regelmäßigen Newsletter, sobald du in ein Projekt investiert hast und kannst so mitverfolgen, wie es vorangeht. Ist es dir wichtig, nicht nur passiv zu lesen, was da passiert, sondern vielleicht auch aktiver involviert zu sein, kontaktiere den Entwickler deines favorisierten Projekts bereits vor deiner Investition und kläre ab, inwieweit das willkommen wäre. Als besonders community-freundlich wäre Kapitalfreunde mit seinen Foren etc. rund um Projekte zu nennen.

Tipp: Investieren mit Bonus!