Tipp: Investieren mit ReaCapital. Vorteil jetzt sichern! ->>
Tipp: Investieren mit ReaCapital. Vorteil jetzt sichern! ->>

Interview: Wolfgang Deutschmann von HOME ROCKET

Im Bild ist Wolfgang Deutschmann von Home Rocket zu sehen

Wolfgang Deutschmann, Geschäftsführer (Quelle: Home Rocket)

Herr Deutschmann welches Problem wollen Sie mit HOME ROCKET lösen?

Immobilien sind eine langjährig erprobte Anlageform, die allerdings aufgrund des hohen Kapitaleinsatzes nicht für jeden Investor leistbar sind. Mit HOME ROCKET haben alle die Chance, sich schon mit einem geringen Betrag an einem hochwertigen Immobilien-Projekt auf Crowdfunding-Basis zu beteiligen. HOME ROCKET ist die erste internationale Crowdfunding Plattform für Immobilien-Projekte in Europa, gegründet im Mai 2015.
Bedarf und Nachfrage nach Immobilien-Investments besteht auf Seiten der Kapitalanleger: Über Immobilien-Crowdfunding wird der profitable, aber sehr kapitalintensive Immobilienmarkt auch für Kleinanleger zugänglich gemacht. Sie können bei Immobilien-Projekten bereits frühzeitig mit einem Klein-Investment ab 250 Euro einsteigen und von hochverzinslichen Investments profitieren. Über die Investition in mehrere Projekte können sie sich ihr eigenes Portfolio an verschiedenen Bauprojekten zusammenstellen.
Bedarf besteht auch bei Projektentwicklern, sie profitieren von Crowdfunding in der Finanzierungsstruktur ihrer Projekte. Projektentwickler müssen sich strengen Eigenkapitalvorschriften der Bank beugen. Der Vorteil für Projektentwickler bei Crowdfunding ist, dass sie einen Teil des benötigten Eigenkapitals für ihr Projekt über die Crowd abdecken bzw. ersetzen können und nicht alles aus den eigenen Eigenkapitalreserven aufbringen müssen.
Dennoch finanziert HOME ROCKET grundsätzlich und ausschließlich nur Projekte mit, die auch ohne bzw. unabhängig vom Crowdfunding realisiert werden können.

Bei Ihrem Geschäftsmodell erhalten Anleger relativ hohe Zinsen – warum wird nicht einfach eine Finanzierung zu geringeren Zinsen über eine Bank in Anspruch genommen?

Das Kapital aus Crowdfunding ersetzt niemals die Bankfinanzierung, denn um das Fremdkapital der Bank zu bekommen, benötigt man erst Eigenkapital – in der Regel zwischen 15 und 25 Prozent der Gesamtinvestitionssumme. Mit dem Kapital der Crowdinvestoren wird genau dieses Bedürfnis eines Eigenkapitalersatzes durch die nachrangige Ausgestaltung gelöst. Das erhöhte Risiko der Investoren wird adäquat verzinst, wobei sich diese hohen Zinsen auf die Gesamtinvestitionssumme betrachtet wieder relativieren.

Wie erkennen Anleger seriöse Anbieter von “Crowdimmobilien”?

Anleger sollten unbedingt beachten, wie die Plattform die Immobilienprojekte prüft, bevor sie auf der Website landen. HOME ROCKET bietet ausschließlich hochqualitative Immobilienprojekte erfahrener Projektentwickler bzw. Bauträger an. Grundsätzlich wird bei jedem Emittenten eine Bonitätsprüfung durchgeführt, um die wichtigsten wirtschaftlichen Parameter zu prüfen.
Zusätzlich beauftragt HOME ROCKET einen unabhängigen Gutachter, der jedes angebotene Immobilienprojekt auf seine Plausibilität standardisiert prüft. HOME ROCKET präsentiert des Weiteren ausschließlich Projekte, die in jedem Fall umgesetzt werden, auch unabhängig von der Crowdfinanzierung.
Es handelt sich immer um Projekte, die co-finanziert werden, wodurch die Crowd niemals das alleinige Risiko trägt: So finanziert bei diesen Projekten einerseits der Projektentwickler selbst mit, es können größere Finanzinvestoren mit an Bord sein und die Crowd tritt in ihrer Gesamtheit als ein Investor auf.
Für Investoren bietet HOME ROCKET eine standardisierte, verständlich aufgearbeitete Präsentation der Unternehmen.
Dass trotz größter Sorgfalt und Prüfung faktisch auch Immobilienprojekte scheitern können, wird auf HOME ROCKET transparent und vor jeder einzelnen Investition kommuniziert.

Wie setzen Sie sich gegen die Konkurrenz durch?

HOME ROCKET ist die erste internationale Plattform für Immobilien Crowdfunding und führt den Markt in Österreich an, gegründet im Mai 2015. Auch im Vergleich zu nationalen, deutschen Anbietern ist HOME ROCKET verhältnismäßig sehr erfolgreich.
Seit 2013 sind wir – die ROCKETS Holding, zu der auch HOME ROCKET gehört – im Crowdinvesting tätig und verfügen dementsprechend über einen erfolgreichen Track Record an mittlerweile mehr als 45 erfolgreich realisierten Crowdfunding-Kampagnen.
Bei HOME ROCKET und unserer Schwesterplattform GREEN ROCKET sind mittlerweile mehr als 15.000 Investoren registriert, die sich über Crowdinvesting-Möglichkeiten regelmäßig informieren. Dank einer aktiven und interessierten Crowd konnten wir oft in Rekordzeit unsere Immobilienprojekte mit verlässlichen Partnern in der Projektentwicklung und attraktiven Konditionen für die Investoren realisieren.
Unser zusätzliches Asset ist auch hohe Transparenz in der Kommunikation mit den Projektentwicklern und auch den Investoren.

Welches sind Ihre wichtigsten Märkte?

Unsere Investmentangebote richten sich an Investoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Bei unseren Plattformen kommen bereits 25 % der Investoren aus Deutschland – also schon vor unseren ersten Projekten in Deutschland haben Investoren unsere Investitionsangebote angenommen.

Ist es leicht Ihr Geschäftsmodell in andere Länder zu exportieren?

Es ist in Europa unter den aktuellen Gegebenheiten nicht leicht, das Geschäftsmodell in andere Länder zu exportieren. Der europäische Binnenmarkt für Finanzgeschäfte existiert nicht und als Anbieter muss man sich je Land individuell an die jeweilige Rechtsprechung halten. Die Kosten dafür sind entsprechend hoch. Daher fokussieren wir uns aktuell auf die deutschsprachigen Märkte.

Erwarten Sie im Markt der “Crowdimmobilien” eine Konsolidierung auf Anbieterseite?

Aktuell sehen wir viele neue Plattformen am Entstehen. Grundsätzlich besteht am Markt der Bedarf an privaten Mitteln. Wie viele Plattformen es braucht, das wird sich erst zeigen. Bei einer Gründung stehen die meisten Betreiber vor dem Henne-Ei-Problem: Wenn man eine Plattform gründet, braucht man gute Projekte, um Investoren anzulocken. Andererseits braucht man gute Investoren, um Projekte bzw. Unternehmen anzulocken. Das zeigt sich schon aktuell am Markt.
Wir schätzen auch, dass es von Seiten der Investoren gewisse bevorzugte Plattformen gibt, bei denen sie investieren und die ihrer Meinung nach die besten Projekte anbieten. Also Projekte, bei denen Rentabilität und Risiko zusammenpassen. Ich schätze, dass sich ein durchschnittlicher Investor künftig vermutlich auf drei Plattformen registrieren und Kapital investieren wird. Spezifische Plattformen werden noch die größten Überlebenschancen haben und auf längere Sicht ist sicher eine Marktbereinigung zu erwarten.

Werden “Crowdimmobilien” zum Auslaufmodell, wenn die Zinsen eines Tages wieder deutlich steigen?

Zukunftsprognosen zu künftigen Zinsentwicklungen können wir nicht abgeben. Generell sehen wir aber, dass bei steigenden Zinsen im Markt auch die Zinsen für Eigenkapital steigen. Insofern würde sich am grundlegenden Geschäftsmodell nichts ändern.

02. September 2016

Auch interessant:

Tipp: Investieren mit Bonus!