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Interview: Guido Sandler von BERGFÜRST

Herr Dr. Guido Sandler, Geschäftsführer von Bergfürst

Dr. Guido Sandler, CEO & Gründer von BERGFÜRST

Welches Problem wollen Sie mit Bergfürst lösen?

Bei uns erhält der selbstbestimmte Anleger Zugang zu einer neuen Form der Vermögensanlage, den Immobiliendarlehen. Alle Informationen sind transparent aufbereitet, so dass jeder seine Anlageentscheidung eigenverantwortlich und gut informiert treffen kann. Der Privatanleger macht sich so unabhängig von der provisionsgesteuerten Beraterindustrie und kann seine Geldgeschäfte selbst in die Hand nehmen – und das bei extrem schlanken Kosten. Bei unseren Angeboten verbinden wir unsere Emittenten und Investoren so direkt wie möglich miteinander und senken so die Transaktionskosten für alle Beteiligten dramatisch.

Bitte beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell

BERGFÜRST ist eine führende Plattform für Immobilien-Crowdinvesting, auf der Privatanleger sich mit geringen Beträgen an Immobilien-Projekten beteiligen können und Zinsen von 3,5 p.a. – 7 % p.a. für Mezzanine Kapital erhalten. Unsere Anleger investieren 100 Prozent gebührenfrei, ohne Agio, Provisionskosten, Konto- oder Verwaltungsgebühren.

Welches sind Ihre wichtigsten Märkte?

Wir richten uns an alle selbstbestimmten Anleger, die sich für Immobilien interessieren und nicht unbedingt Objekte selbst kaufen möchten und auch an alle, die eine kostengünstigere Alternative zum klassischen Fonds-Angebot suchen. Auf der anderen Seite ist unser Angebot besonders spannend für Immobiliengesellschaften, die mit uns ein komplementäres Finanzierungsstandbein zu ihren etablierten Partnern aufbauen möchten.

Wie setzen Sie sich gegen die Konkurrenz durch?

BERGFÜRST ist die einzige Plattform, die einen Sekundärmarkt anbietet. Unsere Kunden können dort die erworbenen Beteiligungen, im Rahmen von Angebot und Nachfrage, handeln. So bleibt der Investor auch während der Darlehens-Laufzeit flexibel. BERGFÜRST ist der einzige Anbieter, der genau wie Banken die Kapitalertragssteuer und ggf. Kirchensteuer an der Quelle abführt. Damit haben unsere Anleger keinen Aufwand ihre Zinserträge bei der persönlichen Steuererklärung anzugeben.

Warum bezahlen die Immobiliengesellschaften diese hohen Zinsen?

Typischerweise wird eine Immobilie größtenteils mit Fremdkapital über eine Bank finanziert. Aufgrund von gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben dürfen Banken Immobilien-Projekte jedoch nur bis zum Beleihungswert, das sind in der Regel 60%–70% des Objektwertes, finanzieren. Deshalb setzen viele Immobiliengesellschaften für die verbleibenden 30%–40% auf weitere Investoren, die einen Teil des Eigenkapitals als nachrangiges Darlehen (sog. Mezzanine-Kapital) zur Verfügung stellen. Hier kooperieren die Gesellschaften bisher in erster Linie mit institutionellen Großanlegern. Dank Immobilien-Crowdinvesting können erstmalig auch Kleinanleger Mezzanine-Kapital vergeben und von den attraktiven Zinsen profitieren.

Wie kann ich als Investor bei Ihnen Geld anlegen?

Der Investitionsprozess an sich ist sehr simpel: Man meldet sich mit wenigen Klicks an, wählt sein Wunschobjekt aus, gibt die Höhe des Investments ein und bezahlt dann per Banküberweisung.
Im Vorfeld kann sich jeder Interessent umfassend informieren. Jedes Immobilienprojekt wird anhand einer umfangreichen Dokumentation vorgestellt. Die Anleger können sich einen Imagefilm mit den handelnden Personen ansehen, aussagekräftige Dokumente, wie z.B. Exposé oder das, ähnlich wie ein Wertpapierprospekt konzipierte, Investment-Memorandum lesen. Dazu können sie ihre Fragen auch direkt an den Emittenten stellen und erhalten in der Regel innerhalb von 24 Stunden ihre Antwort. Nach Abschluss der Emission gibt es eine fortlaufende Berichterstattung wie etwa Quartalsberichte oder Jahresabschlüsse. Zudem steht der Emittent auch weiterhin für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Bei Projektentwicklungen installieren wir eine Webcam auf der Baustelle. Unsere Investoren können so den Baufortschritt live mit verfolgen.

Wie erkennen Anleger seriöse Anbieter von “Crowdimmobilien”?

Ein sehr wichtiges Kriterium ist hier die Informationstiefe bei der Darstellung der Immobilien. Werden alle, für die Anlageentscheidung wichtigen, Informationen transparent veröffentlicht? Und sehr wichtig: Gibt es auch während der Laufzeit kontinuierlich Informationen zu den Projekten? Bei BERGFÜRST erhalten die Anleger z.B. regelmäßige Geschäftsberichte, jährliche Investor-Versammlungen, Ad Hoc-Meldungen und Blog-Beiträge. Wir denken, dass es gerade für uns, als Anbieter eines Handelsplatzes, von großer Bedeutung ist, dass wir unsere Kunden kontinuierlich mit Informationen zu den Projekten versorgen. Denn nur so können sie auch jederzeit fundierte Anlageentscheidungen im Handel treffen.

Des Weiteren erkennen Sie seriöse Anbieter an einer transparenten Kostenstruktur. Es muss klar erkennbar sein, wann und wie viel eine Plattform verdient oder ob ich als Investor Gebühren bezahlen muss. Bei BERGFÜRST ist die Investition für Anleger zu 100 Prozent kostenfrei. Wir finanzieren uns über eine einmalige Gebühr von 3,5 Prozent des Finanzierungsvolumens, eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1 Prozent und am Ende der Laufzeit – erst nachdem die Ansprüche der Investoren vollständig getilgt wurden – erhalten wir weitere 5 Prozent von den Emittenten.

Zudem sollten sich die Anleger die Immobiliengesellschaften selbst genau anschauen. Über wie viel Erfahrung verfügen Sie? Wie sieht ihr Track Rekord aus? Können sie bereits erfolgreiche Projekte in der Region des Crowd-Angebots vorweisen? Das sind alles wichtige Fragen bei der Auswahl der richtigen Plattform.

Wie sorgen Sie für qualitativ hochwertige Angebote auf Ihrer Plattform?

Wir wählen unsere Emittenten mit großer Sorgfalt aus. Die Bestandshalter und Projektentwickler müssen unseren Investoren darlegen, dass sie in der Projektart – z.B. Wohnimmobilien in einer bestimmten Region – die sie auf unserer Plattform anbieten, schon lange und vielfach erfolgreich tätig waren. Der Emittent legt im Info-Memo, welches sich an einem Wertpapierprospekt orientiert, für unsere Investoren transparent alle wesentlichen Verträge, Geschäftsgrundlagen und Risiken offen. Natürlich ist auch die Finanzierungszusage einer kreditgebenden Bank, die ebenfalls eine Prüfung vor ihre Kreditentscheidung stellt, ein wichtiges Element.

Planen Sie Ihr Geschäftsmodell in andere Länder zu exportieren?

Wir wollen in allen Bereichen weiterhin stark wachsen – was unsere Kundenbasis angeht, die Zahl der Emittenten, die Immobilienarten und auch bezüglich der Regionen, die wir abdecken. Dabei werden wir uns bei den Immobilienstandorten nicht allein auf Deutschland beschränken. Was die Investoren angeht, sind wir bereits international: Ein Teil unserer Kundschaft kommt bereits aus dem Ausland. Aber auch hier wollen wir weiter wachsen und denken über eine Internationalisierung unserer Internetseite nach.

Erwarten Sie im Markt der “Crowdimmobilien” eine Konsolidierung auf Anbieterseite?

Ich gehe davon aus, dass zukünftig auf dem Markt einige, wenige Plattformen den “Kuchen” unter sich aufteilen werden. Die besten, nachhaltigsten Konzepte werden das Rennen machen. Und wir setzen natürlich alles daran, dass BERGFÜRST dabei sein wird!

Wo steht Bergfürst in drei Jahren?

Wie zuvor ausgeführt, wollen wir uns vor allen Dingen auf unser Wachstum konzentrieren. Wir werden uns sowohl, was die Immobilienkategorien als auch die Standorte angeht, möglichst breit aufstellen, so dass wir für jeden Anleger-Typ etwas im Angebot haben. Das ist kurz- und mittelfristig unser zentrales Thema. Darüber hinaus arbeiten wir verstärkt an Kooperationen und führen dazu mit unterschiedlichen Partnern Gespräche – unter anderem auch mit klassischen Banken, die das Thema FinTech zunehmend interessiert. Besonders würde es uns freuen, wenn früher oder später, die Finanzinstitute unsere Produkte mit anbieten würden.

30. August 2016

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